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Jeden Tag ab 14 Uhr bietet unsere Kaffeekaschemme ein ruhiges Plätzchen mit kalten und heißen Getränken.
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Im Eschschloraque sind alle willkommen, die an unserem Programm interessiert sind, um Musik und Kunst der lokalen und internationalen Undergroundszene zu erleben, zu feiern und zu bewahren – respektvoll miteinander! Von daher: Hier gibt es keinen Platz für Nazis, Rassismus, Sexismus, Homophobie und Diskriminierung jeglicher Art!
Und: respektiert unser Fotoverbot und den Besuch von großen Gruppen nur auf Anfrage (post@eschschloraque.de).

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Freitag, 15. Februar ab 22Uhr

Hansen (Berlin)

Foto: Niederhagen

Lukas Hansen ist eigentlich Schreiber und Fernsehmacher. Doch die Liebe zur elektronischen Musik war einfach zu groß – ein kreatives Outlet musste her.
Seit 2018 versucht er deswegen nun sein Verständnis für Techno, House und Disco in Sets zu verpacken und Menschen so mit auf eine Reise zu nehmen. Im Eschschloraque Rümschrümp wird er wie zuletzt im November eine Nacht zwischen Old-School-Funk, Italodisco, Breakbeat und House bereiten.

Mix: https://soundcloud.com/jawdroppingrec/dropcast-021-by-hansen

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Donnerstag, 21. Februar ab 22Uhr

Sheila Chipperfield

Foto: Sheila Chipperfield

Resident DJ Sheila Chipperfield ist berühmt-berüchtigt für ihre vollkommen mit Lebensfreude und Partylaune ansteckenden DJ-Sets! Sie bereiten den Gästen ein rauschendes Fest, ob nun bei gechillten Bar-Sounds oder mit Sheilas abgefahrenen Mixes aus allem, was das tanzfreudige Musik-Herz begehrt! Dabei bringt die international erfahrene und renommierte DJ und Musikerin, etwa als ehemalige Bassistin bei Elastica, ihre langjährigen Erfahrungen in der Club- und Musikszene mit – get ready for the dancefloor botherer!

Text: Vera Fischer

Freitag, 22. Februar ab 22Uhr

Tatjana Sünder

Foto: Nadine Bargad

Tatjana Sünder is a Techno DJ & Electronic Music Artist playing with records, 4 Decks and Maschine varies between Ambient LoFi, Acoustic/Acid Drum, 133 BPM Techno without loosing the right amount of Harmonie, Melody`s & Jazz spirit.

https://soundcloud.com/tatjanasuender
https://www.mixcloud.com/tatjanasuender/
https://soundcloud.com/jgalac

 

Samstag, 23. Februar ab 22Uhr

All Night Long

Dj: &Claudia

Foto: Mine Wenzel

&Claudia legt auf und performt ihre* eigene Musik in und um Hildesheim, Hannover und Berlin, mit dem Ziel, die Sensibilität für die große Vielfalt queerer Akteur*innen und nicht-heteronormativer Strukturen in Club- und Musikszenen zu steigern.
Zwischen all den Noten, Claps und Drums findet sich bestimmt eine kleine Lücke – und in dieser liegen tausend Möglichkeiten, die aus einem straighten Beat queere Lebenslust werden lassen.
&Claudia ist seit 2018 Mitglied des internationalen Netzwerkes female:pressure. Außerdem produziert sie* die Soundtracks des Theaterkollektivs edgar&allan. Zuletzt war sie* auf der Konferenz The Global Composition 2018, des World Forum for Acoustic Ecology (WFAE) vertreten.

Freitag, 01. März ab 22Uhr

Seven Sisters

(Lustpoderosa)

Fotos by: Seven Sisters

Seven Sisters are a duo from Hamburg / Berlin channelling their love / hate relationship with dance music into more abstract shapes and forms, resulting in sonically rich experiments reminiscent of abstract painting and post-wave minded travels down the rabbit hole.

Existing within their own self contained musical universe, their diverse output ranges from intricate crystalline sound design sculptures to droning, brooding synthscapes and industrial leaning arrangements, over to raw, crackling electronics sprinkled with loose, but hard hitting grooves.

Held together by an underlying feeling of unease, the music feels like trying to piece back together the half remembered elements of a dream, in equal parts gloomy and playful, dystopian yet reassuring at the same time. Eclectic excursions from an intruiging pairing of two spirits very much tuned in.

https://soundcloud.com/sevensistersmuzik

Samstag, 02. März ab 22Uhr

Dora Pan

(Rock&Rave Circle)

In Courtesy of: Dora Pan

Berlin based Dora Pan became a vessel for spilling some love from outer space. Who blames snakes or appletrees? At the beginning of time nothing was boxed in, everything was mixed up! Who dares to put it out in the open?

The native-born Munich woman Dora Pan moved to Berlin 3 years ago, and since then she has been enriching p (h) antastic clubs like Kater Blau, Golden Gate, Salon zur wilden Renate, Chalet, Crack Bellmer, Rummelsbucht and many more with her varied sound. She does not like to be put in drawers, she calls her style "Acid Space Rock Habibi House Techno" or short "Desert House".

https://www.residentadvisor.net/dj/dorapan
https://www.facebook.com/Dora.Pan.Official
https://soundcloud.com/dorapan_5

Donnerstag, 07. März ab 22Uhr

Hearts Beating in Time

Foto: White Noise

Hearts Beating in Time brings together echoey vocals, moving beats and layered synth sounds to deliver hopelessly romantic lyrics against the backdrop of 80s influenced sounds, to achieve a feeling of letting go whilst embracing heartbreak through dancing and simple lyrics.
Fuelled by a fascination of the struggle between hope and a feeling of futility, the disappointment of losing love, and the highs of fleeting encounters, together with the naivety of unknowingly finding meaning in the meaningless.

https://soundcloud.com/hearts-beating-in-time
https://heartsbeatingintime.bandcamp.com/releases
https://www.youtube.com/watch?v=iQvpHIYoWCo
https://open.spotify.com/album/400b6F5Un7tn5jsx44Wy63
https://www.instagram.com/hearts_beating_in_time/

 

Freitag, 08. März ab 22Uhr

Voyage to Icaria

In Courtesy of: Voyage to Icaria

Originally from the east of Spain, I play a mixture of House/MelodicTechno/Progressive often introducing traditional Mediterranean music as a reminder of the sounds I grew up with and as a celebration of connection with other cultures.
My music is also an answer against the current rise of ethnocentrism showing with music how much mixed up we are and how few sense purist national identities make.

soundcloud https://soundcloud.com/voyagetoicaria
mixcloud https://www.mixcloud.com/voyagetoicaria/
facebook https://www.facebook.com/Voyage-to-icaria-500207403323435/

Dienstag, 19. März ab 22Uhr

Bande á Part

- Tanzbare Veranstaltung für Außenseiter -

präsentiert:

T h e G l o r y O f D e c a y

Polyxeni Angelidou und Sofia Karagiorgou

Tanz und Choreografie: Polyxeni Angelidou | Sofia Karagiorgou
Unterstützung im Konzept: Karla Marchesi
Dramaturgie: Elisabeth Leopold

 

Zwei Körper in binärer Opposition unterbrechen und übertreten die Gesetze der Zeit, indem sie ihre eigene Chronologie aufstellen. So beginnt sich eine heterotopische Landschaft herauszubilden, in der jegliche Symbole und Fiktionen der westlichen Kultur dem Willen der Natur unterliegen. Orte, Ikonen, Macht- und Wissenssysteme sowie Reflexionen des gegenwärtigen Status quo werden gewaltsam von äußeren Kräften überfallen. Stabile Strukturen brechen in sich zusammen und parasitäre Elemente setzen sich fest. Das Objekt zersetzt sich selbst, passt sich an und schafft es so sich weiterzuentwickeln. Dies beeinflusst und verändert auch die Körper und deren Bewegungsfreiheit. So wird die Autonomie des Rhythmus und die Vertikalität des Körpers zur Plattform einer aufkommenden Symbiose und eines Austauschs.

In dieser Choreographie finden zwei Individuen in immer neuen dynamischen Setzungen ihre Grenzen im Raum. Das Stück lässt visuelle Metaphern entstehen, indem es den Körper und seine Proportionen mal komplementär, mal nebeneinander auftauchen lässt und dabei auf verschiedene Bewegungs- und Verhaltensqualitäten zurückgreift, die eine Palette physischer und psychischer Zustände aufzuzeigen. Mit formalen Strategien, wie struktureller Unvollständigkeit, Unregelmäßigkeit und Asymmetrie, schaffen die Tänzerinnen es durch die Beziehung zu ihren Körpern ein architektonisches Empfinden zu erzeugen, welches eine fortlaufende Erzählung im Stück befruchtet.

Während sich dieser Erzählstrang entlang der Performance entwickelt, wird eine starke emotionale Verbindung zum Publikum hergestellt. Durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen wie die vielfältigen Rollen und Funktionen, die ein Mensch in der heutigen Gesellschaft einnimmt und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den menschlichen Körper, die Identität und Bewegungsfreiheit, evoziert das Stück ein Bewusstsein darüber, dass die menschliche Rasse auf den Ruinen ihrer eigenen Geschichte lebt.

Ästhetisch orientiert und inspiriert sich das Stück an den visuellen Arbeiten des zeitgenössischen spanischen Fotografen Pablo Genovese und der zeitgenössischen australischen Malerin Karla Marchesi. Konzeptuell folgt es, neben persönlichen Beobachtungen und der Erforschung von Stadtlandschaften, theoretischen Diskursen von Michel Foucault und seinem Werk "Andere Räume: Utopien und Heterotopien" und John Ruskins "Theorien des Erhabenen“.

Polyxeni und Sofia begannen vor einem Jahr zusammen zu arbeiten und untersuchen gemeinsam Wege der kollaborativen Autorenschaft, dabei konzentrieren sie sich auf die Übertragung von Bedeutung durch minimalistische, choreografische Kompositionen. Dieses Stück ist das erste Ergebnis ihrer Zusammenarbeit.